Dez 22 2014

Fotomemory als zauberhaftes Weihnachtsgeschenk

AuE mit ihrem Werk

Die beiden kreativen Macherinnen mit ihrem tollen Ergebnis
©2014-GGS-MOBiRED

Pünktlich zu Weihnachten ist die zweite Etappe der Offenen Medienwerkstatt des Jugendverbands SJD-Die Falken mit einem schönen Weihnachtsgeschenk abgeschlossen worden. Die medienaktiven Kinder, Anna und Emma beschäftigten sich seit dem Spätsommer mit dem Thema Fotografie. Schnell stand fest: Es soll ein Fotomemory werden. Bis zum Schluss blieb offen, für welche Art sie sich entscheiden würden. Denn beim Fotomemory gibt es unzählige Variationen.
Als Beispiel diente ihnen unter anderem ein „Hannover-Memory“, das Emma aus ihrer Heimatstadt mitbrachte. Dort sind es nicht nur die gleichen Bilder, die es zu finden gilt, sondern unter den Bildern stehen auch noch Fragen, die man zusätzlich beantworten muss, um zum begehrten Pärchen zu gelangen.
Auch war eine Form des Spiels im Gespräch, bei der ein Zweierpaar aus dem Foto und einer Ausschnittsvergrößerung besteht.
Von vornherein fest stand aber, dass es ein Lüneburg-Memory sein soll. Anna (12): „Es gibt in Lüneburg so viele schöne Sehenswürdigkeiten, da war es leicht, 18 Motive für unser Spiel zu finden.“ und Emma (12) ergänzt: „Nicht ganz so einfach war es, in der dunklen Jahreszeit zu fotografieren – das braucht ganz schön lange Belichtungszeiten.“.
Klicke auf das Bild, zum kostenlosen Download der Lüneburg-Memory-Vorlage (Achtung: 8,5 MB!!!)

Klicke auf das Bild, zum kostenlosen Download der Lüneburg-Memory-Vorlage (Achtung: 8,5 MB!!!)

Aber die beiden Kinder, die am Johanneum zur Schule gehen, lernten mit Feuereifer. Und so waren schnell die Fachbegriffe Blende, Belichtungszeit, Schärfentiefe feste Bestandteile der montäglichen zwei Stunden. Georg Gunkel-Schwaderer, Medienpädagoge und seit 12 Jahren dabei: „Die beiden haben so eine innere Motivation, dass jedes Treffen ein ganz begeisterndes Fest war. So bringt lernen Spaß – eben ganz ohne Noten und mit tollen Ergebnissen“. Emma klebt noch schnell den letzten Fotobogen auf das Tonpapier und sagt: „So, fertig! Für das Spiel baue ich nun zuhause noch eine schöne Schachtel aus selbst hergestelltem Papier und dann ist das mein besonderes Weihnachtsgeschenk für meinen Vater“. Anna hat vor ihrer Familie das Spiel zu Weihnachten zu schenken. „Ich hoffe alle sind so begeistert, wie ich“.

Wer sich das Memory-Spiel in der einfachen Version selbst basteln möchte, kann sich die Vorlage (im PDF-Format) auf den Seiten der Mobilen Medienarbeit kostenlos herunter laden.
Die Offene Medienwerkstatt will Kindern ab 10 Jahren einen aktiven Umgang mit Medien vermitteln. Hier geht es nicht ums Konsumieren fremder Inhalte, sondern um das Selbstgestalten.
Die Gruppe trifft sich zur Zeit immer Montags um 16:00 Uhr. Wer mitmachen möchte, schreibt eine eMail an: offenemedienwerkstatt@mobile-medienarbeit.de
Die Teilnahme ist für die einzelnen Etappen verbindlich und kostenlos. Über Spenden freut sich unser Jugendverband aber jeder Zeit.

Nov 21 2014

Tolles Medienecho für „Offene Medienwerkstatt“

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Na! Das lässt doch keine Wünsche offen.

Sowohl die hiesige Landeszeitung, als auch ihr Videoportal berichtete gerade über das erste Ergebnis unserer Offenen Medienwerkstatt:

Vielen Dank an die beiden Redakteure für die wirklich einfühlsamen und interessanten Beiträge!!!

Okt 22 2014

Film „Spurwechsel“ gewinnt 2. Preis der Heide-Wendland-Filmklappe 2014

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Die Gewinner des 1. und des 2. Preises der Kategorie „Sekundarstufe I / Klasse 8-10“ mit dem Schauspieler und Laudator Burkhard Schmeer

Der in Zusammenarbeit mit der Mobilen Medienarbeit der Falken entstandene Film „Spurwechsel“ von Schüler_innen der Schule am Düvelshöpen in Tostedt (Landkreis Harburg) hat den 2. Preis der Kategorie „Sekundarstufe I / Klassen 8-10“ gewonnen. Die Jury –bestehend aus dem Autor und Regisseur Peter Bauhaus (Landkreis Lüchow-Dannenberg), dem Regisseur und Drehbuchautor Thomas Draeger, der Filmlehrerin Christine Mersiowskidem Schauspieler Burkhard Schmeer (Landkreis Lüneburg) und dem Kreisjugendpfleger Kai Schepers (Landkreis Harburg)– schreibt zu dem Film der Tostedter:

 

Mit einprägsamen Szenen aus dem Schulalltag und einem geschickten Wortspiel verdeutlichen die Schüler der Schule am Düvelshöpen Tostedt, wie ein Kreislauf aus Aggression und Gewalt entsteht, und haben damit einen filmischen Aufruf gegen Ausgrenzung geschaffen, der sich sehen lassen kann. Für ihren Film „Spurwechsel“, der mit Unterstützung von MOBIRED Productions der SJD-Die Falken entstand, werden die Schüler mit dem zweiten Platz der Heide-Wendland-Filmklappe 2014 in der Kategorie „Sekundarstufe I / Klassen 8-10“ ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!“ (Quelle: www.lzplay.de)

Die Schule am Düvelshöpen ist auf den ersten Blick eine ganz normale Schule. Wer aber genauer hinschaut, stellt schnell fest, dass sich hier sehr intensiv mit Themen, wie Rassismus, Ausgrenzung und ihren Wirkungen auseinander gesetzt wird. Das ist nicht nur schnöder Unterrichtsinhalt, sondern wird durchweg gelebt und überall in dieser Schule lebendig diskutiert.

Deswegen ist die Schule 2013 zu einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ geworden.

Im Rahmen der Verleihung dieses besonderen Titels, Ende 2013, setzten sich zehn Schüler_innen nun auch filmerisch mit dem Thema auseinander. So entstand in 5 Tagen ein Clip, der auf der besonderen Veranstaltung zur Verleihung des Titels gezeigt wurde.

Der Film „Spurwechsel“ geht den Hintergründen von Ausgrenzung nach und zeigt die verschiedenen Formen dieser perfiden Unmenschlichkeiten.

Jury & Veranstalter_innen

Die Jury und die Organisator_innen der Heide-Wendland-Filmklappe 2014.
Sabine Bethke, Peter Bauhaus, Christine Mersiowski, Burkhard Schmeer, Thomas Draeger und Ekkehard Brüggemann (v.l.)

Die Mobile Medienarbeit – MOBiRED freut sich über diesen tollen Preis der Schüler_innen!!! Georg Gunkel-Schwaderer: „Die Arbeiten zu diesem Film waren vielfältig und sehr intensiv. Galt es doch, nicht nur eine vorhandene Idee abzufilmen und mit Darsteller_innen auszustatten, sondern mit den zehn jungen Menschen von 0 bis 100 zu gehen: zunächst einmal eine gemeinsame, tragfähige Idee zu entwerfen, sie dann in eine verständliche Filmsprache umzusetzen und dann auch zu realisieren. Dabei wuchsen alle Akteure, vor und hinter der Kamera über sich hinaus. Echt klasse, dass dies nun auch auf diesem Wege ausgezeichnet wurde!!!“

Aber Gunkel-Schwaderer hebt auch die Rolle der Schule bei diesem Projekt hervor: „Normalerweise ist es schwer aus dem Schulalltag und seinen Curricula auszubrechen. Dank einer wahnsinnig engagierten und tollen Lehrerin – aber auch dank der Unterstützung des ganzen Kollegiums und der Schulleitung, ist für dieses Projekt aber ein großer, kreativer Freiraum für eine ganze Woche entstanden, der seines Gleichen sucht. Vielen Dank dafür, dass wir dort so tolle Rahmenbedingungen für unsere medienpädagogische Arbeit vorfanden!!!“.

Okt 13 2014

Der erste AudioGuide ist fertig…

Ja, es ist geschafft!

Drei Kinder haben seit April intensiv an der Erstellung ihres ersten eigenen AudioGuides zum Lüneburger Kurpark gearbeitet. Sie bewegten sich seitdem jeden Montag durch Lüneburg, suchten das „Objekt“ ihres ersten Audioprodukts und fanden es im Lüneburger Kurpark.

Es wurden Interviews geführt – aber auch Pressearbeit gemacht: So brachte Radio ZuSa einen tollen Beitrag über die Kids, als sie gerade dabei waren im Kurpark ihre ersten Atmos und Geräusche zu „sammeln“.

Dazu nutzten sie die Digitalrecorder der Mobilen Medienarbeit, so genannte „Zoom H4“, die in Studioqualität alles das aufnahmen, was die Kinder in ihrem AudioGuide vorstellen wollten.

Ein ganz wichtiges Interview wurde mit dem Lüneburger Stadtarchäologen, Dr. Edgar Ring geführt. Er widmete sich den Kindern eine Stunde lang – eine Führung durch das neue Museum inklusive! Für diesen wirklich sehr freundlichen und schönen Tag und die wichtigen Infos zum Kurpark bedanken sie die drei ganz herzlich bei Herrn Ring!!!

In den letzten fünf Treffen standen dann zunächst etwas trockenere Arbeiten – nämlich das Montieren und Schneiden des Produkts an. Seit den Sommerferien bekamen die 3 dann auch Unterstützung durch eine vierte Kraft!

Heute um 18:00 Uhr ging dann mit dem letzten Klick bei der Audioplattform AUDIYOU das Werk online und ist nun weltweit zu hören!

Gratulation und TOLL GEMACHT!

Nächste Woche wird dann entschieden, womit es weiter geht, in der offenen Medienwerkstatt.

Neue Gesichter sind immer herzlich willkommen!

Immer montags, ab 16:00 Uhr – Treffen im Falken-Laden

Lauensteinstr. 1, 21339 Lüneburg

Anmeldungen unter: offenemedienwerkstatt [AT] mobile-medienarbeit [PUNKT] de

Okt 04 2014

Heide-Wendland-Filmklappe 2014

Nun beginnt die ganz heiße Phase für Euch und uns:

Am 21. Oktober 2014 findet in Winsen die Bekanntgabe der Gewinner und die Preisverleihung des diesjährigen Film-Wettbewerbs „Heide-Wendland-Filmklappe 2014“ statt. Wir haben mit Euch drei Filme eingereicht und sind ganz dolle gespannt, ob Ihr und wir unter den Gewinnern sind…

Eingereicht wurden Eure Filme:

[important]

Spurwechsel – Ein Film von Schüler_innen der Schule am Düvelshöpen in Tostedt, 2013 – siehe HIER

Das Geheimnis der Sanddüne – Ein Film von Kindern aus Bendestorf, 2014, entstanden in den Sommerferien – siehe HIER

Wie weit würdest Du gehen? – Ein Film von Kindern aus Rosengarten, 2014, entstanden in den Sommerferien – siehe HIER

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Wir drücken Euch allen ganz dolle die Daumen!

Nach der Preisverleihung berichten wir hier darüber!!!

Okt 01 2014

10 Jahre Zusammenarbeit zwischen Jugend aktiv e.V. und Mobiler Medienarbeit

Logo und Header von jugend-aktiv.euAm Samstag, dem 11. Oktober 2014 ist es so weit: jugend aktiv e.V. weiht sein neues Domizil „Am alten Moor 17“ in Jesteburg ein. Zudem feiern unsere Freunde ihr 15-jähriges Bestehen.
Dazu gratulieren wir ganz herzlich!!!

Und oben drauf feiern wir:

Die 10-jährige tolle Zusammenarbeit zwischen jugend-aktiv e.V. und der Mobilen Medienarbeit.

Seit 2004 entstehen jedes Jahr Filme von Kindern und Jugendlichen – zunächst noch in Jesteburg, später dann in Bendestorf, wo wir im historischen „Maakens Hus“ einen wirklich tollen Ort für unsere WorkShops gefunden haben. Denn im gleichen Haus ist nicht nur die Verwaltung von Bendestorf untergebracht, sondern vor allem das Filmmuseum! Also eine wirklich würdige „Location“ für Filmarbeiten mit Kindern und Jugendlichen.

So sind nun also in 10 Jahren auch 10 Filme entstanden, die an diesem Tag alle gezeigt werden!

Wir freuen uns darauf Euch alle, die jungen und nun mittlerweile schon etwas älteren Jugendlichen zu diesem tollen Anlass wieder zu sehen und mit Euch Eure Filme anzuschauen.

Von einigen wissen wir, dass sie im Filmbereich schon richtig groß geworden sind. So hat einer der Teilnehmer von 2004 sein Können weiter professionalisiert und ist mittlerweile freier Filmautor und dreht sein eigenes Ding. Und eine weitere Teilnehmerin ist schon bei großen Kinoproduktionen auf der Leinwand zu sehen…

Wir freuen uns unglaublich darüber und auf Euch, an diesem Tag!!!

Aug 21 2014

Videos nun online…

05kamera106tonmannDie beiden Sommerferien-Video-WorkShops sind nun vorbei und wir freuen uns schon auf nächstes Jahr – natürlich mit EUCH!!!
Ihr wart toll und die beiden WorkShops genial!

Als nächstes Event wartet nun der Video-Wettbewerb „Heide-Wendland-Filmklappe“ auf Eure Produkte. Die Filme sind schon vorbereitet und werden Anfang der nächsten Woche in die Post gehen. Dann heißt es warten und Daumen drücken. Mit etwas Glück sehen wir uns dann alle wieder bei der Präsentation der Gewinner_innen des Wettbewerbs…

Wir wünschen Euch noch eine schöne zweite Hälfte der Sommerferien und denkt dran: Werbt bei Freunden, Verwandten, Eltern für unsere Förder_innen-Kampagne!!! Danke!

Hier abschließend noch ein paar Fotos aus dem zweiten WorkShop (Rosengarten):

Aug 11 2014

Einer ist fertig, einer läuft…

Die Medien-WorkShops in den Sommerferien sind schon richtig in Fahrt gekommen! Der WorkShop in Bendestorf ist bereits erfolgreich abgeschlossen. Hier waren 14 Kinder aktiv und haben in 5 Tagen den fantasiereichen Film „Das Geheimnis der Sanddüne“ entworfen, gedreht und präsentabel geschnitten. Wenn er nachbearbeitet und um die Gegenschnitte der Kamera 2 ergänzt wurde, könnt Ihr ihn hier sehen.

Aktuell läuft der WorkShop in Rosengarten mit 10 Kindern. Auch hier zeichnet sich –soweit wir das jetzt, nach dem ersten Tag schon beurteilen können– ein sehr spannender Film ab.

Wir halten Euch auf dem Laufenden… Vielleicht demnächst sogar mit Fotos…

Hintergrund:
In unseren Medien-WorkShops entwickeln die Akteur_innen ein Medienprodukt von Null bis zur Präsentation. Sie lernen sich zu Beginn erst kennen, „spinnen“ die ersten Ideen, die in aller Regel an ihrer Lebenssituation und Lebenswelt orientieren.
Aus diesen ersten Ideen werden dann erste Geschichten abgeleitet, die dann im Anschluss weiter verdichtet zu einer gemeinsamen Erzählung werden.

Steht diese Geschichte, sind aus ihr dann die Ungereimtheiten und Unklarheiten getilgt, wird sie dann in ein Drehbuch transferiert. Anschließend wird daraus ein Drehplan abgeleitet, der darüber Aufschluss gibt, welche Szenen und Einstellungen an welchem Drehort zusammen abgedreht werden.

Am Dritten Tag geht es dann an den eigentlichen Dreh.

Es folgt an den nächsten Tagen die erste Montage des Materials, bis hin zum Feinschnitt. Parallel wird Musik ausgewählt, die Outtakes an einem zweiten Schnittplatz geschnitten, der Vor- und Abpann an einem dritten Schnittplatz generiert…

An letzten Tag des WorkShops wird das fertige Produkt dann vor Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden feierlich präsentiert…

O-Ton einer Teilnehmerin: „Das ist alles wie Geburtstag feiern – nur, es ist fünf Tage lang!“

Der Unterschied zum System Schule könnte größer nicht sein:
Das Pensum, was an den fünf Tagen zu leisten ist, ist enorm. Die Kinder gehen erschöpft nach Hause. Aber sie kommen am nächsten Tag hochengagiert und begeistert wieder, um an ihrem Produkt weiter zu arbeiten!

Jul 28 2014

Video-Contest-Lüneburg: …und nächstes Jahr wieder!!!

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Einundzwanzig Einreichungen, einundzwanzig Filme zwischen gestern, heute und morgen… Nun ist es vorbei, das Video-Spektakel in Lüneburg. Und das Fazit könnte nicht besser sein! Alle Organisator_innen, von LZplay und dem Leuphana-Medienzentrum, vom Stadtarchiv und uns, der Mobilen Medienarbeit… Alle wollen, dass es weiter geht.

ViewsLZP20140725+007Die Juror_innen hatten es nicht leicht, denn alle Filme hatten ihren eigenen Charakter, Witz und Charme. Auch wenn letztlich nicht alle ausgezeichnet werden konnten, so wurden eben jenen, die keinen Preis gewannen doch ihre wirklich gute Arbeit bescheinigt.

Und so ist es immer bei Wettbewerben: Es gehen immer einige „leer“ aus. Aber diesmal gibt es für jene die Möglichkeit sich beraten zu lassen, zu erfahren, warum ausgerechnet ihr Werk nicht ausgezeichnet wurde. ViewsLZP20140725+004„Das ist eine wichtige Motivationsgrundlage nicht aufzustecken und zu resignieren, sondern beim nächsten Mal wieder teilzunehmen und es besser zu machen“, sagt Georg Gunkel-Schwaderer von der Mobilen Medienarbeit des Jugendverbands SJD-Die Falken.

„Viel wichtiger, als das Gewinnen von Sachpreisen ist doch der Erkenntnisgewinn – und wer weiß: Vielleicht sind die nicht ausgezeichneten Akteure von heute, die Gewinner von morgen? Ich rechne bei den Filmer_innen der nicht ausgezeichneten Werke ganz fest damit!!!“ ergänzt Gunkel-Schwaderer.

Bei LZplay sind nun bereits die prämierten Filme eingestellt und können bestaunt werden.

Preisverleihung VIEWS

Ein Video des Abends der Preisverleihung ist seit heute auch bei LZplay (und nun auch hier eingebettet) online:

 

(Alle Fotos: © 2014, Hans Joachim Boldt)

Jun 05 2014

VIEWS – Der 1. Video Contest Lüneburg

vom 19. bis 25. Juli 2014

 

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Videos drehen kann heutzutage jeder – egal ob mit Smartphone, Kompakt-Kamera oder Profi-Equipment. Wir wollen herausfinden, was die Lüneburger drauf haben, was sie bewegt und wie sie ihre Ideen ins bewegte Bild umsetzen.
Mitarbeiter des Videoportals LZplay, des Rechen- und Medienzentrums der Leuphana Universität, der Mobilen Medienarbeit in Nordniedersachsen und des Stadtarchivs Lüneburg haben sich deshalb zusammen getan, um „VIEWS“, den 1. Lüneburger Video Contest ins Leben zu rufen. Wir wollen junge Leute aus Lüneburg und Umgebung animieren, Web-Videos nicht nur zu konsumieren, sondern selbst zu produzieren. Wir möchten sehen, was die Teams innerhalb kurzer Zeit auf die Beine stellen, und freuen uns auf viele kreative Ideen. So soll mit dem Contest eine Video-Veranstaltung für Lüneburg geschaffen werden, bei der jeder mitmachen kann, und die Film-Begeisterten der Region gleichzeitig die Möglichkeit der Begegnung und zum Netzwerken bietet.
Die Teilnehmer jeden Alters können in drei Kategorien am Contest teilnehmen:
  • „Lüneburg24“: Die Teams bekommen 24 Stunden Zeit, um zu einem vorgegebenen Thema ein Video zu drehen. Mit wie vielen Personen, welcher Technik und wie vielen Schnitten es umgesetzt wird, ist den Teilnehmern überlassen. Die ultimative Herausforderung für alle, die bereits etwas Erfahrung in der Videoproduktion haben.
  • „One Take“: Ein Thema, ein Take, keine Schnitte. In dieser Kategorie zählt die Kreativität und ein gute Idee zu dem von der Jury vorgegebenen Thema. Umsetzen lässt sich der„One Take“ von Jedermann ganz einfach mit einem Smartphone oder einer Kompaktkamera.
  • „Filme wiederentdeckt“: Rauf auf die Dachböden und raus mit den alten Super 8-Filmen! In der Kategorie „Film wiederentdeckt“ suchen VIEWS bereits produzierte Streifen, die die Teilnehmer beim Lüneburger Video Contest digitalisieren und zum Wettbewerb einreichen können. Die Voraussetzung: Der Drehort ist Lüneburg!

Der Contest beginnt am Samstagmittag des 19. Juli 2014 mit der Auftaktveranstaltung im Stadtarchiv Lüneburg. Mindestens ein Mitglied jedes Team muss dort vorbeischauen, um das Team anzumelden und das Thema entgegen zu nehmen. Um 14 Uhr fängt für alle Wettbewerbs-Kategorien die Uhr an zu laufen. Die Deadline endet 24 Stunden später am Sonntag um 14 Uhr. Während des Wochenendes steht nicht nur die Digitalisierungsfirma „Film Digital“, sondern ebenso Personal des Medien- und Rechenzentrums der Leuphana Universität sowie der Mobilen Medienarbeit Niedersachsen für technische Unterstützung im Stadtarchiv bereit.

In den folgenden Tagen begutachtet die Jury die eingereichten Videos und prämiert die besten fünf Beiträge jeder Kategorie, die beim Finale am 25. Juli 2014 am Universitäts-Standort Volgershall dem Publikum präsentiert und mit hochwertigen Technik-Preisen für das weitere Filmschaffen ausgezeichnet werden. Abgerundet wird die Preisverleihung mit der Musik der Lüneburger Band „Karolina Kingdom“ sowie Speisen und Getränken aus der Küche der Neuen Arbeit Lüneburg. Der Eintritt ist frei.

Die Gewinner-Videos werden im Anschluss an die Veranstaltung auf dem Videoportal LZplay.de veröffentlicht.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

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