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Medienkompetenzförderung in Nordniedersachsen

Archive for Juni, 2007

25 Jahre in der Todeszelle: Mumia Abu-Jamal

28. Juni 2007


“Freiheit für Mumia Abu-Jamal”
Veranstaltung am 10. Juli 2007 
um 19.00 Uhr 
im Hörsaal 5 der Universität Lüneburg

Mumia Abu-Jamal wurde am 9. Dezember 1981 verhaftet, des Mordes an einem
Polizisten angeklagt, im Juli 1982 für schuldig befunden und zum Tode
verurteilt. Seit Anfang der 90er Jahre haben seine Bemühungen um eine
Wiederaufnahme des Verfahrens ein großes Echo gefunden.
“Wettlauf gegen den Tod. Mumia Abu-Jamal – Ein schwarzer Revolutionär im
weißen Amerika.”
So lautet der Titel des Buches von M. Schiffmann (Amerikanist,
Universitätsdozent in Heidelberg, Übersetzer div. Bücher von u.a. Noam
Chomsky und Angela Davis), aus dem der Autor in der Universität lesen wird und in dem er sich mit den Hintergründen, die bei der Verurteilung Abu-Jamals trotz brüchigen Beweismaterials und schreiender Widersprüche in der Anklage auseinander setzt: dem anhaltenden Rassismus der US-Gesellschaft, dem schwarzen Befreiungskampf, an dem sich Abu-Jamal als Black Panther-Führer beteiligte und schließlich dem immer mehr aus den Fugen geratenem System der US- Strafjustiz.
Der Generalsekretär von anmesty international, Pierre Sane, sagte bei der
Vorstellung des ai-Berichts “Ein Leben in der Schwebe – der Fall Mumia
Abu-Jamal” in New York: “Es geht nicht nur um das Leben eines Mannes. Es
geht um Gerechtigkeit – und die betrifft uns alle.” Für die Gerechtigkeit
sei ein neuer Prozess notwendig.
Die Todesstrafe wird gerade in jüngster Zeit in den USA kontrovers
diskutiert. Nach zahlreichen Fehlurteilen hat der Gouverneur von Illinois
alle Hinrichtungen ausgesetzt. “Allein in Illinois sind bereits 13 Menschen aus dem Todestrakt in die Freiheit entlassen worden, weil sich nachträglich ihre Unschuld herausgestellt hat,” so die USA-Expertin von ai, Karen Bagge.

Veranstalter:
 VVN-BdA, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Gewerkschaft ver.di, Sozialistische Jugend Deutschlands-Die Falken, Subkontur-Medienprojekt, Die Linke-Hochschulgruppe

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Auftakt der Kampagne “Clean Screen” zum Thema “Happy Slapping” (Handy-Gewalt)

8. Juni 2007

Mit einem Comic-WorkShop in der Hauptschule Hitzacker bekam die vom AK-Jugendschutz initiierte Kampagne “Clean Screen” nun auch eine erste Gestalt.

Die Kampagne besteht aus drei Modulen und richtet sich im ersten Teil an Jugendliche, deren Sensibilität für das Thema “Happy Slapping” gesteigert werden soll. Hierzu wird in jedem Landkreis (Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen) mindestens je ein Video- und ein Comic-WorkShop durchgeführt.

Die Ergebnisse sollen dann im frühen 2008 in einer Großveranstaltung präsentiert werden.

Überdies wird ein Video, das die Formatanforderungen erfüllt (sehr kurz, knackige Aussage, Humor?!) dann Handy-(Vertrags)anbietern angeboten, die so einen Clip evtl. auf zum Verkauf stehende Handies aufspielen, so dass die durch den Clip transportierte Message gleich nach Verkauf die Zielgruppe erreicht.
Zudem soll mit den regionalen Kinos verhandelt werden, um zu erreichen, dass der Clip dann auch im Werbeblock vor den Filmen laufen kann.

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